In jedem steckt ein bisschen Jans(s)en
Wer selbst nicht Janssen (bzw. Janßen, Jansen, Janhsen oder Janhsen) heißt, hat mit einiger Wahrscheinlichkeit doch Vorfahren, die diesen Namen getragen haben. Das gilt wohlgemerkt für Niederrheiner und Niederrheinerinnen, in anderen Gegenden Deutschlands spielt der Name meist nur eine untergeordnete Rolle, wenn er dort überhaupt bekannt ist. Am Niederrhein aber gehört Janssen zum Kernbestand der regionalen Namengeschichte. Janssen (mit all seinen Varianten) ist hier Teil des landschaftlichen Kulturerbes.
Wenn von Janssen die Rede ist, darf Jan nicht fehlen. Deshalb werden in diesem Buch der wärme Jan und der kalde Jan ebenso wenig übergangen wie Jan Düvel oder Jan Baserull. Ohne die Einbeziehung dieses am Niederrhein äußerst beliebten Rufnamens ließe sich die Geschichte des Familiennamens Janssen nur lückenhaft erklären.
Das Buch geht weit über die Beschreibung der Entstehung und Geschichte von Janssen (mit seinen Varianten) hinaus. Es skizziert, abzulesen an dem umfangreichen Register der einbezogenen Familiennamen, die Grundzüge der niederrheinischen Namengeschichte.
Dr. Georg Cornelissen, Sprachwissenschaftler im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, hat u. a. die „Kleine niederrheinische Sprachgeschichte“ (2003) und „Der Niederrhein und sein Deutsch“ (1. Aufl. 2007) verfasst.
11,50 EUR
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